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Die Geschichte der Beachvolleyball Weltmeisterschaften

Alison/Bruno sind die amtierenden Weltmeister - können sie ihren Titel in Wien verteidigen?Alison/Bruno sind die amtierenden Weltmeister - können sie ihren Titel in Wien verteidigen?

Diesen Sommer feiern die Beachvolleyball Weltmeisterschaften ihr 20-jähriges Jubiläum in Wien.

Österreich mag zwar ein Binnenland sein, genießt aber seit über zwei Jahrzehnten eine innige Beziehung zum Beachvolleyball. 2001 fanden die Weltmeisterschaften in Klagenfurt statt, einer Stadt im Süden des Landes, die sich als „Welthauptstadt des Beach Volleyballs“ etabliert hat. Seither pilgern jährlich Fans aus der ganzen Welt nach Kärnten.

Wenn wir die Uhr zu den ersten Weltmeisterschaften zurückdrehen, landen wir in Los Angeles. Im Jahr 1997 haben bei den Herren Guilherme/Para und Silva/Pires gleich zwei brasilianische Teams die allererste WM-Goldmedaille geholt.

Ähnlich dominant, mit zwei Goldmedaillen, waren die brasilianischen Teams zwei Jahre später in Marseille, Frankreich.

2001 haben die Argentinier Mariano Baracetti und Martin Conde es geschafft, die brasilianische Dominanz aufzumischen. Bei den Damen holten sich Adriana Behar und Shelda Bede jedoch den zweiten Weltmeistertitel in Folge.

Im Jahr 2003, bei den Weltmeisterschaften in Rio, begann es interessant zu werden. Kerri Walsh Jennings und Misty May Treanor starteten ihren Höhenflug und stürmten zu ihrem ersten von unglaublichen drei aufeinanderfolgenden Weltmeistertiteln.

Emanuel/Ricardo (2003) und Marcio/Fabio (2005) stellten die brasilianische Herrschaft bei den Herren wieder her, bevor sich Todd Rodgers und Phil Dalhausser 2007 Amerikas erstes Gold in Gstaad sichern konnten.

2009 fanden die Weltmeisterschaften in Stavanger, Norwegen, statt. Dort sicherten sich Julius Brink und Jonas Reckermann Gold – drei Jahre bevor sie sich den historischen Sieg bei den olympischen Spielen in London 2012 holten. Es war der vierte Titel hintereinander bei den U.S.-Damen, diesmal wurden Kerri und Misty allerdings von Jennifer Kessy und April Ross gestürzt.

Brasilien kam zwei Jahre später zurück, als Alison/Emanuel und Juliana/Larissa in Rom an die Spitze stürmten. In Stare Jablonki, Polen, gab es 2013 zwei neue Gewinnernationen: Alexander Brouwer und Robert Meeuwsen aus den Niederlanden und Xue Chen und Zhang Xi aus China beanspruchten die WM-Titel für sich.

Nichtsdestotrotz kann man Brasilien nie abschreiben und zwei Jahre später kamen Alison/Bruno und Agatha/Barbara in The Hague zu ihren Titeln. Dadurch holte Brasilien zum vierten Mal bei einer WM das Double.

Was wird also die Zukunft in Wien bringen? Können Alison/Bruno das erste Herrenteam werden, das ihren WM-Titel verteidigt? Können Laura Ludwig und Kira Walkenhorst dieses Turnier zu ihrer Liste von unglaublichen Errungenschaften hinzufügen? Werden die österreichischen Teams tausende Fans am heimischen Boden begeistern?

Findet es heraus- von 28. Juli bis 6. August!